Berlin - Impressionen einer Metropole Berlin, Oberbaumbrücke und Fernsehturm

Zehlendorf

Berlin, Flughafen Tempelhof Ortsteile: Zehlendorf, Wannsee, Nikolassee und Dahlem

Zehlendorf verfügt über eine Fläche von 70,5 km² und hat rund 97.000 Einwohner. Es liegt im Südwesten Berlins und grenzt an Spandau im Nordwesten, Wilmersdorf im Norden, Steglitz im Osten sowie an Brandenburg im Süden und Südwesten.
Während der Teilung der Stadt gehörte Zehlendorf zum amerikanischen Sektor.

Der Bezirk entstand im Zuge des Groß-Berlin-Gesetzes aus der Zusammenlegung der vorher zu Teltow gehörenden Gemeinden Zehlendorf, Nikolassee, Wannsee sowie vier Gutsbezirken.

Durch die Fusion mit Steglitz im Jahr 2001 entstand der Doppelbezirk Steglitz-Zehlendorf.
Wegen seiner Seen und Wälder wird Zehlendorf von vielen Berlinern als Naherholungsgebiet genutzt.
Da der Bezirk zudem zu einer der vornehmsten Wohngegenden Berlins gehört, haben sich hier auch einige Botschaften niedergelassen.
Erstmals urkundlich erwähnt wird Zehlendorf im Jahr 1242.

Am Südostufer des Grunewaldsees steht das älteste, noch erhaltene Schloss Berlins, das von Kurfürst Joachim II im Jahr 1542 in Auftrag gegebene Jagdschloss Grunewald. Heutzutage dient das Schloss als Museum für historische Jagdutensilien.

Aus der Havel erhebt sich die Pfaueninsel, ein 67 Hektar großer Landschaftspark, der als Weltkulturerbe auf der Liste der UNESCO steht. Die ersten Siedler waren Slawen. Die Pfaueninsel ist eng verknüpft mit der Geschichte der Hohenzollern. U.a. diente sie Friedrich Wilhelm II und seiner Mätresse Wilhelmine Encke über viele Jahre als gemeinsames Liebesnest.

Am Kleinen Wannsee befindet sich das Grab des Dichters Heinrich von Kleist und seiner an Gebärmutterkrebs erkrankten Freundin Henriette Vogel, die am 21. November 1811 hier oder zumindest ganz in der Nähe gemeinsam aus dem Leben schieden. Da es zu jener Zeit unmöglich war, Selbstmörder auf einem Friedhof zu bestatten, fanden beide hier ihre letzte Ruhe.

Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten des Bezirks zählen das 1930 errichtete Strandbad Wannsee, die Wannsee-Villa, in der die Vernichtung von Millionen Juden beschlossen wurde und die heute als Dokumentationszentrum fungiert sowie die Liebermann-Villa - heute ein Museum. Sehenswert ist auch die Glienicker Brücke, die Verbindung zwischen Berlin und Potsdam, auf der während des Kalten Krieges Ost- gegen Westagenten ausgetauscht wurden.

Auf dem Zehlendorfer Waldfriedhof sind Persönlichkeiten begraben wie Willy Brandt, Helmut Käutner, Martin Held, Hans Scharoun (der Erbauer der Philharmonie), Günter Pfitzmann, Ernst Reuter und viele mehr.

Sehenswertes:

Blockhaus Nikolskoe
Domäne Dahlem
Dorfkirche Zehlendorf
Freie Universität Berlin
Glienicker Brücke
Großes Tropenhaus
Grunewald
Haus am Waldsee
Haus der Wannsee-Konferenz
Jagdschloss Grunewald
Kleistgrab am Kleinen Wannsee
Krumme Lanke
Liebermann-Villa

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Museumsdorf Düppel
Nikolassee
Paulus-Kirche
Pfaueninsel
Schloss Glienicke
S-Bahnhof Berlin-Mexikoplatz
Schlachtensee
St. Peter und Paul
Strandbad Wannsee
Teltow-Werft
Waldfriedhof Zehlendorf
Waldsiedlung Zehlendorf
Wannsee


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