Berlin - Impressionen einer Metropole Berlin, Oberbaumbrücke und Fernsehturm

Albert Wolff

Carl Conrad Albert Wolff wurde am 14. November 1814 als Sohn des Bildhauers und Architekten Christian Philipp Wolff und dessen Ehefrau Maria Christiane Wilhelmine Siemers in Neustrelitz geboren und starb am 20. Juni 1892 in Berlin.
Er war ein deutscher Bildhauer.

Nach dem Tod seines Vaters ging Albert Wolff 1831 nach Berlin und begann mit einer Empfehlung seines Förderers Großherzog Georg von Mecklenburg-Strelitz eine Lehre in der Werkstatt von Christian Daniel Rauch. Abends nahm Wolff an der Berliner Akademie der Künste Unterricht im Aktzeichnen und in der Anatomie.
1844 unternahm Wolff eine Studienreise nach Italien, wo er sich rund zwei Jahre lang aufhielt. Nach seiner Rückkehr nach Berlin war er noch für kurze Zeit für seinen ehemaligen Lehrherrn Rauch tätig, bevor er schließlich eine eigene Werkstätte gründete, aus der später Künstler wie Otto Lessing (1846-1912) und Fritz Schaper (1841-1919) hervorgingen.
1866 erhielt Albert Wolff eine Professur an der Akademie der Künste in Berlin, wo er bis zu seinem Tod unterrichtete.

Zu seinen bekanntesten, noch heute erhaltenen Werken gehört die Figurengruppe "Der Jüngling von Pallas in den Kampf geführt" auf der von Karl Friedrich Schinkel entworfenen Schlossbrücke in Berlin-Mitte.
1871 schuf Albert Wolff ein Reiterstandbild vom preußischen König Friedrich Wilhelm III, das früher im Lustgarten in Berlin-Mitte stand.
Noch heute zu bewundern ist der neben der Kämpfenden Amazone von August Kiß aufgestellte und von Christian Daniel Rauch entworfene Löwenkämpfer vor dem Alten Museum.
In der Alten Nationalgalerie in Berlin-Mitte stehen mehrere Werke von Albert Wolff, darunter auch die Marmorgruppe "Bacchus mit Panther".
Ebenfalls von Albert Wolff gefertigt wurde ein Teil des Sockelreliefs an der Siegessäule in Berlin-Mitte.
Das Porträtmedaillon auf dem Grabmal von Johann Christian Rauch auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof in Berlin-Mitte stammt von seinem Schüler Albert Wolff.

Albert Wolff arbeitete nicht nur in Berlin sondern auch in Posen, Neustrelitz, Ludwigslust, Posen, Königsberg und Hannover. Er schuf Reiterdenkmäler und Statuen von Großherzögen und Königen.
Wolff wurde vielfach ausgezeichnet und war u.a. Ehrenmitglied der Wiener und der Dresdener Akademie der Künste.
Am 20. Juni 1892 starb Albert Wolff in Berlin im Alter von 77 Jahren.

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