Berlin - Impressionen einer Metropole Berlin, Oberbaumbrücke und Fernsehturm

Ludwig Wilhelm Wichmann

Ludwig Wilhelm Wichmann wurde am 10. Oktober 1788 in Potsdam geboren und starb am 28. Juni 1859 in Berlin.
Er war ein deutscher Bildhauer.
1800 ging Wichmann in die Lehre bei Johann Gottfried Schadow, danach verbrachte er vier Jahre in Paris, wo er bei François Bosio und Jacques-Louis David arbeitete.
Nach Berlin zurückgekehrt, war er wieder im Atelier von Schadow tätig. Zusammen mit den Bildhauern Christian Daniel Rauch und Friedrich Tieck arbeitete er an dem von Karl Friedrich Schinkel entworfenen Nationaldenkmal für die Befreiungskriege
Ab 1818 lehrte Wichmann an der Berliner Kunst- und Gewerbeschule, 1819 wurde er Mitglied der Berliner Akademie.

Zusammen mit seinem älteren Bruder Carl Friedrich (1775-1836), der ebenfalls ein erfolgreicher Bildhauer war, gründete er 1821 ein gemeinsames Atelier. Mit ihm hielt er sich auch mehrere Male in Italien auf.
1818 wurde er Lehrer an der Bossier- und Modellierklasse an der Berliner Kunst- und Gewerbeschule und 1819 Mitglied der Berliner Akademie. 1832 wurde Wichmann Professor an der Berliner Akademie der Künste.
Am 28. Juni 1859 starb Ludwig Wilhelm Wichmann in Berlin im Alter von 70 Jahren. Seine letzte Ruhe fand er auf dem Luisenstädtischen Friedhof in Berlin-Kreuzberg.

Noch vorhandene Werke in Berlin:
Portal der Friedrichswerderschen Kirche, Berlin-Mitte
Zwei Büsten und eine Marmorstatue, Alte Nationalgalerie, Berlin-Mitte
Vier Attikafiguren, Altes Museum, Berlin-Mitte
Gipsbüste, Märkisches Museum, Berlin-Mitte
Figurengruppe Nike richtet den verwundeten Krieger auf, Schlossbrücke, Berlin-Mitte

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