Berlin - Impressionen einer Metropole Berlin, Oberbaumbrücke und Fernsehturm

Treptow

Berlin-Bohnsdorf Ortsteile: Alt-Treptow, Adlershof, Altglienicke, Baumschulenweg, Johannisthal, Niederschöneweide, Oberschöneweide, Wuhlheide, Plänterwald, Bohnsdorf

Treptow verfügt über eine Fläche von 40,65 km² und hat knapp 115.000 Einwohner. Es grenzt an Brandenburg im Süden, Neukölln im Westen, Kreuzberg im Nordwesten, Friedrichshain im Norden, Lichtenberg im Nordosten und Köpenick, mit dem es seit 2001 einen Berliner Doppelbezirk bildet, im Osten.
Treptow wurde wie Köpenick schon um das 6./7. Jahrhundert von Slawen besiedelt, urkundlich erwähnt wird es als "Trebow" aber erst 1568.

1887 wurde der nach Entwürfen von Gustav Meyer entstandene Treptower Park eröffnet.
In diesem Park fand 1896 auf Betreiben von Kaiser Wilhelm II die "Große Berliner Gewerbeausstellung" statt, eine bis dahin nie dagewesene und alle Dimensionen sprengende Schau von Industrie, Technik, Kultur und Wissenschaft. Aus dem Treptower Park wurde ein gigantischer Vergnügungspark mit über 300 Gebäuden, einem künstlichen See, afrikanischen Dörfern, inszenierten Seeschlachten und selbst die ägyptischen Pyramiden wurden nachempfunden. Über 22000 Tonnen Beton wurden verbaut.
Trotz wochenlangen Dauerregens zog diese Schau über sieben Millionen Besucher an.
Heute erinnert die Archenhold-Sternwarte an das damalige Großereignis. Sie ist die älteste und größte Volkssternwarte Deutschlands und besitzt das längste bewegliche Fernrohr der Welt.

In den Jahren 1895 bis 1899 wurde zwischen dem heutigen Ostbahnhof in Friedrichshain und Treptow eine unterirdische Straßenbahnlinie errichtet, die sogenannte Knüppelbahn. Die Durchfahrt durch den 454 Meter langen Spreetunnel dauerte ca. zwei Minuten und sollte als Attraktion eigentlich schon zur Gewerbeausstellung fertiggestellt sein.
1909 wurde die Straßenbahnlinie nach Köpenick verlängert. Wegen Risse in den Tunnelwänden wurde der Straßenbahnverkehr im Februar 1932 eingestellt.
1949 wurde im Treptower Park ein Ehrenmal für die im Zweiten Weltkrieg gefallenen Sowjetsoldaten errichtet.

Auf dem Gelände der ehemaligen Akademie der Wissenschaften der DDR in Adlershof ist nach der Wende ein riesiger Wissenschafts- und Technologiepark entstanden. Heute ist die Wissenschaftsstadt Adlershof einer der erfolgreichsten Standorte für Hochtechnologie in Deutschland. Über 1000 Unternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen haben sich dort inzwischen angesiedelt.

Alljährlich findet im an der Spree gelegenen Treptower Park ein viertägiges Hafenfest statt mit einem vielfältigen Musikprogramm. Das Highlight des Festes ist das große Hafen-Feuerwerk "Treptow in Flammen".

Sehenswertes
Anna-Seghers-Gedenkstätte
Archenhold-Sternwarte
Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit
Gartenstadt Falkenberg
Pfarrkirche Altglienicke
Spreepark Plänterwald
Sowjetisches Ehrenmal
Treptower Park

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