Berlin - Impressionen einer Metropole Berlin, Oberbaumbrücke und Fernsehturm

Otto Stahn

Otto Stahn wurde am 10. Juli 1859 in Berlin geboren und starb am 31. Januar 1930 ebenfalls in Berlin.
Er war Architekt und Baurat von Berlin.

Nach seinem Studium an der Berliner Bauakademie arbeitete Otto Stahn für die Eisenbahndirektion Magdeburg und lieferte die Pläne für die Bahnhofshallen in Magdeburg, Halle und Stralsund.
In den Jahren 1889 bis 1897 war er Regierungsbaurat in Berlin. Nebenbei übte Stahn, der auch gelegentlich als Buchautor auftrat, ein Lehramt an der Königlichen Gärtnerlehranstalt in Berlin-Dahlem im heutigen Berliner Bezirk Steglitz-Zehlendorf aus.

In seiner Funktion als Regierungsbaurat war Stahn für die repräsentative Gestaltung mehrerer Brücken in Berlin-Mitte verantwortlich, wie beispielsweise für die Weidendammerbrücke in der Friedrichstraße, für die Moltkebrücke nahe dem Berliner Hauptbahnhof, für die Moabiter- und die Gertraudenbrücke .
Des Weiteren lieferte Stahn die Entwürfe für die Obere Freiarchenbrücke am Landwehrkanal und die Oberbaumbrücke im Berliner Bezirk Kreuzberg-Friedrichshain.
Außerdem entwarf Stahn mehrere Villen und gestaltete eine Reihe von Berliner Brunnenanlagen.
Auch am Entwurf für den Bau der evangelischen St. Andreaskirche in Berlin-Friedrichshain war Stahn beteiligt. Allerdings überstand die Kirche den Zweiten Weltkrieg nur als Ruine und wurde 1949 gesprengt.
Auch die Berolinafigur auf dem Alexanderplatz in Berlin-Mitte, für die Stahn den Sockel entworfen hatte, überlebte den Krieg nicht. Sie wurde 1944 abgebaut und eingeschmolzen.

Am 31. Januar 1930 starb Otto Stahn. Seine letzte Ruhe fand er auf dem Neuen Friedhof Wannsee in der Lindenstraße im Berliner Bezirk Steglitz-Zehlendorf. Dort hatte er 1918 die Friedhofskapelle errichtet. Auch das Grabmal für Oscar Huldschinsky wurde von ihm entworfen.

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