Berlin - Impressionen einer Metropole Berlin, Oberbaumbrücke und Fernsehturm

Route 4

Mit dem Bus vom Alexanderplatz zum Bahnhof Zoo

Berlin, Hardenbergstraße Die Linien 200 und 100 sind die touristischen Zugpferde der Busflotte der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG). Tausende von Berlinbesuchern nutzen tagtäglich die Gelegenheit, mit diesen Doppeldeckerbussen bequem und preiswert vom Alexanderplatz zum Zoologischen Garten zu gelangen und nebenbei in den Genuss einer hochinteressanten Strecke voller Sehenswürdigkeiten zu kommen, sei es, um sich "Appetit" zu holen oder zum "Nachschmecken"....

Ausgangspunkt für unsere Busfahrt mit der Linie 200 ist die Haltestelle in der Karl-Liebknecht-Straße.
Da die Strecke bis zur Kreuzung Unter den Linden/Glinkastraße absolut identisch ist mit jener der Linie 100, wird an dieser Stelle auf eine nochmalige Wegbeschreibung verzichtet (ausführliche Infos siehe Route 6).

Wenn der Bus von der Glinkastraße in die Behrenstraße einbiegt, begrüßt uns zunächt die 1947 gegründete Komische Oper Berlin. Im Haus Behrenstraße Nr. 21/22 befindet sich die Bayerische Vertretung in Berlin und im Haus Nr. 12 wohnte einst Heinrich Heine. Eine Gedenktafel an der Außenfassade erinnert an jene Lebensphase dieses bedeutenden Dichters und Schriftstellers.
Beim Einbiegen des Busses in die Wilhelmstraße sieht man rechts die Britische Botschaft.

An der Kreuzung Wilhelmstraße/Leipzigerstraße steht ein Kolossalbau aus der Nazizeit, das ehemalige Reichsluftfahrtministerium, das in der DDR als "Haus der Ministerien" genutzt wurde. 1992 erhielt das Gebäude den Namen des ein Jahr zuvor ermordeten Managers und Politikers Detlev Rohwedder. Heute beherbergt es das Bundesfinanzministerium.
Neben dem Ministerium steht das ehemalige Preußische Herrenhaus, in dem seit dem Jahr 2000 der Bundesrat untergebracht ist.

Nach wenigen Metern befinden wir uns auf dem Potsdamer Platz. Es lohnt sich, hier einen kleinen Zwischenstopp einzulegen. Zum einen kann man von hier aus das von dem amerikanischen Architekten Peter Eisenman entworfene Holocaust-Denkmal (offizieller Name: "Denkmal für die ermordeten Juden Europas") in der Ebertstraße besichtigen oder man läuft die Niederkirchener Straße entlang, wo sich das Berliner Abgeordnetenhaus befindet. Ihm gegenüber liegt der Martin Gropiusbau, ein ehemaliges Kunstgewerbemuseum, das heutzutage für wechselnde Ausstellungen genutzt wird. In seiner unmittelbaren Nachbarschaft erinnert die neu errichtete Gedenkstätte Topographie des Terrors an die Verbrechen der nationalsozialistischen Schreckensherrschaft.

Der Potsdamer Platz - einst der verkehrsreichste Europas - wird geprägt vom Kollhoff-Tower mit dem schnellsten Aufzug Europas, dem Bahntower (Sitz der Deutschen Bahn), dem Sony-Center, dem debis-Haus, dem Filmmuseum und dem Berlinale-Palast. Seit 2010 gibt es einen "Boulevard der Stars", nachempfunden dem Walk of Fame in Los Angeles.
Wer nach seinem Aufenthalt in Berlin noch über genügend Geld verfügt, kann sein Glück in der dortigen Spielbank versuchen.

Nun passiert der Bus das Kulturforum mit der von Mies van der Rohe entworfenen Neuen Nationalgalerie , der von August Stüler erbauten Matthäuskirche und der Philharmonie von Hans Scharoun. Ebenfalls von Scharoun entworfen wurde die dortige Staatsbibliothek.
Sehenswert sind auch die Gemäldegalerie, das Kupferstichkabinett, das Kunstgewerbemuseum und das Musikinstrumenten-Museum.

Nun bringt uns der Bus in die Tiergartenstraße, vorbei an der Vertretung von Baden-Württemberg und an den Botschaften von Indien, Südafrika, Italien, Japan und Saudi-Arabien.
Danach kreuzt die Tiergartenstraße die Klingelhöferstraße. Rechts sieht man für einen kurzen Moment die Siegessäule, links steht das Gebäude der Nordischen Botschaften (Dänemark, Finnland, Island, Norwegen, Schweden).

In der sich anschließenden Stülerstraße passieren wir die Botschaft von Korea, bevor uns die Corneliusbrücke über die Spree bringt. Am Olaf Palme Platz wartet das Aquarium, eines der artenreichsten seiner Art weltweit, auf seine Besucher. In seiner unmittelbaren Nachbarschaft befindet sich ein Nebeneingang des Berliner Zoos.
In der Hardenbergstraße grüßt uns der Breitscheidplatz mit dem Europacenter, dem Weltkugelbrunnen und der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche. In ihrer Nachbarschaft steht das neu erbaute Waldorf-Astoria, mit seinen 32 Stockwerken das höchste Gebäude der City West. Hier, am Bahnhof Zoologischer Garten, ist Endstation.

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