Berlin - Impressionen einer Metropole Berlin, Oberbaumbrücke und Fernsehturm

Pankow

Ortsteile: Pankow, Blankenburg, Blankenfelde, Buch, Französisch Buchholz, Heinersdorf, Karow, Niederschönhausen, Rosenthal, Prenzlauer Berg, Stadtrandsiedlung Malchow, Weißensee, Wilhelmsruh.

Der Bezirk liegt im Nordosten Berlins an der Grenze zu Brandenburg. Die Nachbarbezirke sind Reinickendorf im Westen, Mitte im Südwesten, Friedrichshain im Süden und Lichtenberg im Südosten.

Das einst von Slawen gegründete Pankow, das seinen Namen der Panke, einem Nebenfluss der Spree, verdankt, wird erstmals im Jahr 1230 urkundlich erwähnt.
An Bedeutung gewann Pankow durch die Siedlungspolitik der Preußenkönige Friedrich I und Friedrich II.

Das im Barockstil erbaute Schloss Schönhausen befindet sich im Ortsteil Niederschönhausen. Es war der Sommersitz von Königin Elisabeth Christine, der Ehefrau von Friedrich dem Großen aus dem Hause Hohenzollern.
Von 1949 bis 1960 diente das Schloss als Amtssitz von Wilhelm Pieck, dem Präsidenten der DDR.
Seit Dezember 2009 wird das Gebäude als Museum genutzt und gehört zur Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg.

Die Ansiedlung von Industriebetrieben brachte Pankow schließlich den wirtschaftlichen Aufschwung.
1895 fuhr die erste elektrische Straßenbahn in der Wollankstraße. Der endgültige Anschluss an Berlin erfolgte 1920.

Seit Inkrafttreten der Berliner Verwaltungsreform am 1.1.2001 zählt der Großbezirk Pankow zu den zwölf Berliner Bezirken.
Die evangelische Hoffnungskirche des Architekten Walter Koeppen, die am 12. September 1913 eingeweiht wurde, zählt zu den bedeutendsten sakralen Bauwerke des späten Jugendstils in Berlin.
Sehenswert ist auch die aus dem Mittelalter stammende Pfarrkirche "Zu den Vier Evangelisten". Zwischen 1857 und 1859 wurde diese von dem Berliner Architekten Friedrich August Stüler um ein dreischiffiges Hallenlanghaus und zwei achteckige Chorflankentürme erweitert.
Die Wohnstadt Carl Legien, eine Großsiedlung im Ortsteil Prenzlauer Berg, wurde zwischen 1928 bis 1930 nach Plänen von Bruno Taut und Franz Hillinger errichtet und gehört zum UNESCO Weltkulturerbe.
Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurde 1987 das Zeiss-Großplanetarium eröffnet. Nach einer zweijährigen gründlichen Modernisierung und Sanierung wurde es im August 2016 wiedereröffnet und gilt heute als modernstes Sternen- und Wissenschaftstheater Europas.

Sehenswertes:

Rathaus Pankow
Alte Pfarrkirche
Hoffnungskirche
Jüdischer Friedhof Prenzlauer Berg
Jüdischer Friedhof Weißensee
Jüdisches Waisenhaus
Jüdisches Lehrlingsheim
Kavaliershaus

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Schloss Schönhausen
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