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Margarete von Sachsen

Prinzessin Margarete von Sachsen wurde im Jahre 1449 in Weimar geboren und starb am 13. Juli 1501 in Spandau.
Ihr Vater war Herzog Wilhelm III von Sachsen (1425-1482) aus dem Hause der Wettiner, der wegen seines Wagemutes den Beinamen "der Tapfere" trug. Ihre Mutter war Anna von Österreich (1432-1462), Tochter des späteren deutschen Königs Albrecht II.

Die Ehe ihrer Eltern verlief unglücklich und blieb ohne männliche Erben. Ihr Vater verstieß seine Frau, die er als Vierzehnjährige in Jena geheiratet hatte und hielt sie auf der Eckartsburg im Burgenlandkreis/Sachsen-Anhalt gefangen.
Margarete blieb mit ihrer vier Jahre jüngeren Schwester Katharina bei ihrem Vater, der ein knappes Jahr nach dem Tod der Mutter im Jahr 1462 seine Mätresse Katharina von Brandenstein heiratete.

Am 25. August 1476 ehelichte Margarete den Kurprinzen und späteren Kurfürsten Johann Cicero von Brandenburg (1455-1499) aus dem Hause Hohenzollern.
Sie brachte sieben Kinder zur Welt, von denen aber nur vier das Erwachsenenalter erreichten. Ihr erstes Kind, eine Tochter, verstarb nach einigen Monaten, ihr zweites Kind, ein Sohn, starb bereits bei der Geburt. Den Kurprinzen und späteren Kurfürsten Joachim I brachte Margarete am 21. Februar 1484 zur Welt.
Nach einer weiteren Totgeburt gebar sie noch zwei Töchter und ihren Sohn Albrecht, den späteren Erzbischof von Magdeburg, Erzbischof und Kurfürst von Mainz und einflussreichen Gegner des Reformators Martin Luther.

Nach dem Tod ihres Ehemannes, der zweieinhalb Jahre vor ihr verstarb und sie testamentarisch gut versorgt hatte, führte Margarete ein zurückgezogenes Leben in Spandau, wo sie am 13. Juli 1501 ebenfalls verstarb.

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