Berlin - Impressionen einer Metropole Berlin, Oberbaumbrücke und Fernsehturm

Karl-Liebknecht-Straße

Berlin, Karl-Liebknecht-Straße Die ca. 1,3 Kilometer lange Karl-Liebknecht-Straße befindet sich im Berliner Bezirk Mitte und verbindet das Lindenforum mit der Prenzlauer Allee. Benannt wurde sie nach dem Mitbegründer des Spartakusbundes und der KPD, Karl Liebknecht, der am 15. Januar 1919 zusammen mit Rosa Luxemburg von Soldaten der "Garde-Kavallerie-Schützen-Division" unter dem Kommandanten Waldemar Pabsts verhaftet, misshandelt und schließlich ermordet wurde.

Wegen des Baus des Fernsehturms wurde das im Zweiten Weltkrieg schwer in Mitleidenschaft gezogene Marienviertel in den Sechsziger Jahren gesprengt und durch eine komplette Neubebauung ersetzt.
Allein die Sankt Marienkirche und der benachbarte Neptunbrunnen überlebten diese einschneidenden und folgenschweren Baumaßnahmen.
Im Zuge dieser Neubebauung wurde auch die Karl-Liebknecht-Straße in ihrer Breite und ihrem Verlauf völlig neu gestaltet.

Im westlichen Teil folgt die Straße in ihrem Verlauf der ehemaligen Kaiser-Wilhelm-Straße und führt an einigen Sehenswürdigkeiten vorbei, wie dem Lustgarten, dem von Karl Friedrich Schinkel entworfenen Alten Museum und der ebenfalls von Schinkel stammenden Schlossbrücke sowie dem nach Plänen von Julius Raschdorff erbauten Berliner Dom.

Gegenüber dem Dom stand einst das Berliner Stadtschloss, das unter Ulbricht im Jahre 1950 aus ideologischen Gründen gesprengt wurde. An seiner Stelle entstand unter Erich Honecker der Palast der Republik, der in den Jahren 2006-2008 zurückgebaut wurde.
Berlin, Karl-Liebknecht-Straße An seiner Stelle soll in den nächsten Jahren hinter teilweise rekonstruierten Außenfassaden des ehemaligen Berliner Stadtschlosses das Humboldt-Forum entstehen, eine internationale Begegnungsstätte für Kultur, Kunst und Wissenschaft.

Hinter der ebenfalls nach Liebknecht benannten Brücke, der früheren Kaiser-Wilhelm-Brücke, führt die Straße am Marx-Engels-Forum vorbei und danach unter die Stadtbahn hindurch, die in ihrem Verlauf dem ehemaligen Festungsgraben folgt.
Hinter dem sich daran anschließenden Alexanderplatz, der nach schweren Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg um ein Vielfaches vergrößert und umgestaltet und nach der Wende wiederum grundlegend verändert wurde, mündet die Karl-Liebknecht-Straße in die Prenzlauer Allee ein.

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