Berlin - Impressionen einer Metropole Berlin, Oberbaumbrücke und Fernsehturm

Hackescher Markt

Berlin, Hackescher Markt Der Hackesche Markt in Berlin-Mitte entstand um 1750 in einem Sumpfgebiet, durch das sich ein Festungsgraben zog, der entlang der heutigen Berliner Stadtbahn verlief.
Der preußische General und Stadtkommandant Hans Christoph Friedrich Graf von Hacke, der von Friedrich dem Großen mit der Gestaltung eines Teils des Scheunenviertels beauftragt worden war, legte im Zuge dieser Baumaßnahmen den später nach ihm benannten Hackeschen Markt an.
Der Name "Scheunenviertel" geht auf eine Vorschrift des Großen Kurfürsten zurück, der alle Scheunen vor die Tore der Stadt verbannte, um so einen besseren Bandschutz zu gewährleisten.

Als Berlin im 18. und 19. Jahrhundert zu einem Zentrum der Konfektion aufstieg, siedelten sich immer mehr Manufakturen in dem vorwiegend von jüdischen Bürgern bewohnte Scheunenviertel an.
1866 erhielt die jüdische Gemeinde mit der Neuen Synagoge ihren geistigen Mittelpunkt.
Mit der Einführung der Öffentlichen Verkehrsmittel entwickelte sich der Platz zu einem innerstädtischen Verkehrsknotenpunkt, der im Jahr 1882 auch an die Berliner Stadtbahn angebunden wurde.
Im Jahr 1906 wurden die Hackeschen Höfe eingeweiht, die den Platz maßgeblich prägten.
Nach dem Zweiten Weltkrieg gerieten sowohl die Höfe als auch der Markt in Vergessenheit, da der Wiederaufbau des völlig zerstörten Alexanderplatzes und der Bau des Fernsehurms für die DDR unbedingte Priorität hatten.

Nach der Wende wurden der Markt und die Höfe umfangreich saniert und Baulücken geschlossen. Seitdem hat der Hackesche Markt durch die Anbindung an S-Bahn und Tram seine Bedeutung als einer der Verkehrsknotenpunkte wiedererlangt. Vier Straßenbahnlinien kreuzen den Hackeschen Markt heute. Der am 7. Februar 1882 eröffnete S-Bahnhof gehört zu den ältesten Bahnhöfen Berlins und steht inzwischen unter Denkmalschutz.
Durch seine zahlreichen Bars, Cafés und Restaurants, aber auch kulturellen Einrichtungen ist der Hackesche Markt inzwischen für jeden Touristen ein Muss und aus dem Berliner Nachtleben gar nicht mehr wegzudenken.

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