Berlin - Impressionen einer Metropole

Berlin, Haus der Kulturen der Welt Berlin, Hauptbahnhof Berlin, Nikolaiviertel Berlin, Reichstagsgebäude Berlin, Alte Staatsbibliothek

Fehrbelliner Platz

Berlin, Fehrbelliner Platz Der Fehrbelliner Platz befindet sich im Berliner Stadtteil Wilmersdorf im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf und ist der Kreuzungspunkt von Hohenzollerndamm und Brandenburgischer Straße.
Er trägt den Namen der Ortschaft Fehrbellin im Neuruppiner Land. Dort hatte der Große Kurfürst aus dem Hause der Hohenzollern am 18. Juni 1675 die schwedischen Truppen in der Schlacht bei Fehrbellin besiegt und die Mark Brandenburg nicht nur von den fremden Besatzern befreit sondern auch die Grundlagen für den späteren Aufstieg Preußens zu einer europäischen Großmacht geschaffen.

Am 12. Oktober 1913 wurde der U-Bahnhof "Fehrbelliner Platz" eröffnet. Rund zehn Jahre später wurde unter dem Gartenarchitekten Richard Thieme der ca. 55.000 qm große Preußenpark angelegt und mit der Bebauung des hufeisenförmigen Platzes begonnen.
Geplant war der Bau eines großen neuen Rathauses, dessen Turm höher sein sollte als die Rathaustürme von Charlottenburg und Schöneberg. Doch der Ausbruch des Ersten Weltkrieges und die Einverleibung von Wilmersdorf nach Groß-Berlin im Jahre 1920 durchkreuzten die hochfliegenden Pläne.

Heute findet man am Fehrbelliner Platz das Rathaus Wilmersdorf, die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, das Bundesinstitut für Berufsbildung und die BfA.
Die Christi-Auferstehungs-Kathedrale, eine russisch-orthodoxe Kirche, wurde nach Plänen von Karl Schellberg erbaut und 1938 geweiht.

In den Jahren 1968-1972 wurde das Eingangsgebäude des U Bahnhofs "Fehrbelliner Platz" nach Plänen des Architekten Rainer Rümmler umgestaltet und setzt seitdem durch seine außergewöhnliche Form- und Farbgebung einen Kontrapunkt zu der sonst eher langweiligen Bebauung aus der NS-Zeit.
Von den Berlinern erhielt der Neubau den Beinamen "Bohrinsel".

1978 errichtete der Bildhauer Hans-Georg Damm auf dem Mittelstreifen des östlichen Teils des Fehrbelliner Platzes die fünf Meter lange und mehr als zwei Meter hohe Skulpturengruppe "Die Sieben Schwaben". Unmut und Ärger schlugen dem Knstler damals entgegen. Tja, die Berliner haben nun einmal ein etwas schwieriges Verhältnis zu dieser Volksgruppe aus dem Süden der Republik....

zurück zur Liste

Seitenanfang


[Home][Geschichte][Über mich][Fotos][Hohenzollern][Sightseeing][Links][Impressum][Sitemap]
Copyright (c) 2009 Brigitte Ferlet. Alle Rechte vorbehalten.