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Elisabeth Ludovika von Bayern

Elisabeth Ludovika von Bayern, die Tochter des bayrischen Königs Maximilian I (1756-1825) und seiner Ehefrau Caroline Friederike Wilhelmine von Baden (1776-1841), wurde am 13. November 1801 in München geboren und starb am 14. Dezember 1873 in Dresden.
Sie war die Ehefrau von König Friedrich Wilhelm IV aus dem Hause Hohenzollern und somit Königin von Preußen.

Elisabeth wuchs in einem liberalen Umfeld mit neun Geschwistern auf. Vier stammten aus der ersten Ehe ihres Vaters mit Auguste Wilhelmine von Hessen-Darmstadt (1765-1796).
Seine zweite Frau brachte zwei Söhne und sechs Töchter zur Welt. Ein Sohn wurde tot geboren und der andere starb schon im Kleinkindalter. Die jüngste Tochter Maximiliane starb im Alter von 10 Jahren an Typhus.
Elisabeths Zwillingsschwester Amalie Auguste heiratete 1822 Johann I und wurde Königin von Sachsen.
Auch Ihre Schwestern Maria Anna und Sophie Friederike kamen als Zwillinge zur Welt. Maria Anna heiratete 1833 Friedrich August II und wurde ebenfalls Königin von Sachsen. Sophie Friederike wurde durch Heirat Erzherzogin von Österreich. Sie war die Mutter von Kaiser Franz Joseph I und Großmutter von Kronprinz Rudolf und Franz Ferdinand.
Elisabeths zweitjüngste Schwester Ludovika Wilhelmine heiratete 1828 Herzog Max Joseph in Bayern und wurde die Mutter der legendären Kaiserin Sissi.

Am 29. November 1823 heiratete Elisabeth den Kronprinzen und späteren König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen in der Kapelle des Berliner Schlosses. Es war keine arrangierte Ehe sondern eine Liebesheirat
Da die Prinzessin aber eine gläubige Katholikin war, die sich zunächst weigerte, dem Katholizismus abzuschwören, musste zunächst dem preußischen König Friedrich Wilhelm III die Zustimmung zu dieser Ehe abgerungen werden. Dieser willigte nur unter der Voraussetzung ein, dass Elisabeth schnellstmöglich zum Protestantismus konvertierte.

1830 vollzog Elisabeth schließlich den Übertritt von der katholischen zur protestantischen Kirche. Man sagt ihr aber nach, dass sie in ihrem Herzen immer eine Katholikin geblieben sei.
Im Jahr 1840 wurde Elisabeth Königin von Preußen. Obwohl die Ehe kinderlos blieb, galt sie als glücklich. Elisabeth engagierte sich für das Wohl der Armen und Waisenkinder.

Nach dem Tod ihres Ehemannes, den sie während seiner langen Krankheit aufopferungsvoll gepflegt hatte, zog sich Elisabeth aus der Öffentlichkeit zurück.
Zu ihrem Schwager, Kaiser Wilhelm I, pflegte sie ein gutes und freundschaftliches Verhältnis.
Während eines Besuchs in Dresden bei ihrer Zwillingsschwester Amalie im Jahr 1873, starb Elisabeth im Alter von 72 Jahren. Am 21. Dezember wurde sie neben ihrem Ehemann in der Potsdamer Friedenskirche beigesetzt.

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