Weltzeituhr eingeweiht.
Entworfen wurde die Weltzeituhr von Erich John, die Bauarbeiten leitete Hans-Joachim Kunsch.
Auf der knapp 3 m hohen Säule, die von einem Steinmosaik in Form einer Windrose umsäumt wird, ruht ein 24-eckiges Prisma. Jede dieser 24 Seiten entspricht einer der 24 Zeitzonen und ist wichtigen Städten jener Zeitzonen zugeordnet. In dem Prisma befindet sich ein Zylinder, an dem man die aktuelle Uhrzeit für über 140 Städte ablesen kann.
Die Technik der Uhr befindet sich circa zwei Meter unter der Erde.
Über der Weltzeituhr befindet sich eine vereinfachte Nachbildung des Sonnensystems, einschließlich der Planeten, die einmal pro Minute auf ihren Bahnen die Sonne umkreisen.
Im Zuge der 1997 durchgeführten Restaurierungsarbeiten wurden auch Fehler behoben, denn einige Städte waren den falschen Zeitzonen zugeordnet worden. Es wurden aber auch Städte entfernt und neue hinzugefügt.
Die Restaurierung wurde von Hans-Joachim Kunsch durchgeführt, der auch schon für den Bau der Weltzeituhr verwantwortlich zeichnete.
Die Kosten beliefen sich auf 350.000 DM.
Nach der Sanierung sah sich der Berliner Senat Protesten der Slowakei gegenüber, denn statt "Bratislava" hatte man die deutsche Bezeichnung "Preßburg" in das Aluminium geätzt.
zurück zur Liste
Seitenanfang
Weltzeituhr
Im Jahre 1962 begann die grundlegende Um- und Neugestaltung des
Alexanderplatzes zum Zentrum der Hauptstadt der DDR. Im Zuge dieser Maßnahmen wurde im Oktober 1969 die 16 Tonnen schwere und 10 Meter hohe