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Deutsche Staatsoper
Das Opernhaus befindet sich in der Nachbarschaft zum Zeughaus, dem Kommandantenhaus, der Neuen Wache und dem Kronprinzenpalais, das einst König Friedrich Wilhelm III und seine Gemahlin Luise bewohnte.

Als das Haus im Dezember 1742 mit der Oper "Cleopatra e Cesare" von Carl Heinrich Graun eröffnet wurde, war es das größte seiner Art in Europa.

Nachdem im August 1843 ein Feuer die "Hofoper Unter den Linden" in Schutt und Asche gelegt hatte, wurde sie von Carl Ferdinand Langhans, dem Sohn von Carl Gotthard Langhans, dem Erbauer des Brandenburger Tores, wieder aufgebaut. Diesmal wurde zur Eröffnung eine Oper von Giacomo Meyerbeer aufgeführt: "Ein Feldlager in Schlesien".

Nach der Abdankung von Kaiser Wilhelm II erhielt das Haus den Namen "Staatsoper Unter den Linden" und wurde in den Jahren 1924 bis 1928 modernisiert und umgebaut.

Während der Dritten Reiches unterstand die Oper dem preußischen Ministerpräsidenten Hermann Göring.
Anfang der 1950-er Jahre wurde die im Zweiten Weltkrieg zerstörte von Richard Paulick nach s Knobelsdorffschem Vorbild wiederaufgebaut, wobei einige Teile der historischen Fassade in den Neubau integriert wurde.
In der DDR wurde aus der "Staatsoper Unter den Linden" die "Deutsche Staatsoper" und die Inschrift "Fridericus Rex Apollini et Musis" (König Friedrich, Apoll und den Musen gewidmet), entfernt, um den einst preußischen Charakter des Hauses zu verwischen.
Nach der Wende
Ab 2010 wird das Haus umfangreich saniert. Die Kosten hierfür belaufen sich auf rund 240 Millionen Euro.

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Berlin, Deutsche Staatsoper

Deutsche Staatsoper

Die Deutsche Staatsoper entstand in den Jahren 1741 bis 1743 nach Plänen von Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff und war der erste Bau des "Forum Fridericianum".
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