Schöneberg
Schöneberg, das seit dem 01.01.2001 zusammen mit
Tempelhof einen Doppelbezirk bildet, liegt zwischen den Berliner Bezirken Tempelhof im Südosten,
Steglitz im Südwesten,
Wilmersdorf im Westen,
Charlottenburg im Nordwesten,
Mitte im Norden und
Kreuzberg im Nordosten.
Schöneberg verfügt über eine Fläche von rund 12 km² und hat ca 150.000 Einwohner.
Im Zuge des Groß-Berlin-Gesetzes bildeten Schöneberg und Friedenau im Jahr 1920 einen neuen Berliner Verwaltungsbezirk.
Aus den riesigen Trümmerbergen, die der Zweite Weltkrieg hinterlassen hatte, wurde im Süden des Bezirks der Insulaner gebildet.
1947 wurde hier die Wilhelm-Foerster-Sternwarte gegründet, der 1965 das ZEISS-Planetarium folgte.
Schöneberg gehörte während des Viermächte-Status der Stadt zum amerikanischen Sektor.
Das aus dem Jahre 1892 stammende
Rathaus Schöneberg beherbergte während der Teilung Berlins sowohl das Berliner Abgeordnetenhaus als auch den Senat.
In dem 70 Meter hohen Rathausturm befindet sich die Freiheitsglocke, für deren Guss
Lucius D. Clay, der Vater der
Luftbrücke, seine amerikanischen Landsleute zu Spenden aufgerufen hatte.
Das Läuten der Glocke wurde jeden Sonntag vom RIAS, der seinen Sitz in Schöneberg hatte, übertragen.
Nach dem legendären Besuch des US-Präsidenten John F. Kennedy wurde der Rathausvorplatz von Rudolph-Wilde-Platz in John-F.-Kennedy-Platz umbenannt.
Zum 1. Januar 2001 wurde der Bezirk Schöneberg mit dem Bezirk Tempelhof zum neuen Bezirk Tempelhof-Schöneberg zusammengeschlossen.
Sehenswürdigkeiten
Alter St.-Matthäus Kirchhof
Gasometer
KaDeWe
Lindenhof
Planetarium und Wilhelm-Foerster-Sternwarte
Rathaus Schöneberg
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