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Schloss Köpenick
Neben Spandau geht auch Köpenick auf frühzeitliche slawische Ansiedlungen zurück.
Die Burg aus jener Zeit wurde auf Veranlassung von Kurfürst Joachim II abgerissen und im Jahre 1558 durch ein Renaissance-Jagdschloss ersetzt. Dieses Schloss wurde über 100 Jahre später zum Barockschloss umgebaut und erweitert.
Johann Arnold Nering, der Erbauer der Parochialkirche errichtete 1684 den Wirtschaftsflügel mit der reformierten Schlosskirche sowie das Hoftor.

Im Jahre 1631 nahm König Gustav Adolf von Schweden im Schloss Quartier. Seine Versuche allerdings, Kurfürst Georg Wilhelm zur Teilnahme am Dreißigjährigen Krieg zu bewegen, blieben eerfolglos.
Hier verbrachte Kurprinz Friedrich vier glückliche Jahre mit seiner Gattin Elisabeth Henriette von Hessen-Kassel, bis diese im Alter von nur 21 Jahren an den Pocken erkrankte und starb.
1730 fand in diesem Schloss das Kriegsgerichtsverfahren den Kronprinzen und späteren König Friedrich II und seinen Freund und Vertrauten Leutnant von Katte statt.
Bis zu ihrem Tode im Jahre 1782 nutzte Henriette von Brandenburg-Schwedt aus dem Hause Hohenzollern und Enkelin des Großen Kurfürsten das Schloss als Domizil.

Seine heutige Form erhielt das Schloss um 1690, die beiden Torhäuser wurden in den Jahren 1804 bis 1806 fertiggestellt.
Zwischen 1830 und 1848 diente das Gebäude als Gefängnis für politische Häftlinge.

In den 1960-er Jahren restauriert, dient es heute als Dependance des Kunstgewerbemuseum am Kulturforum.

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Schloss Köpenick

Das Schloss in Köpenick wurde im Auftrag des späteren Königs Friedrich I und nach Plänen des Niederländers Rutger von Langfeld in den Jahren 1677 bis 1681 im holländischen Barock umgebaut.

Berlin, Schloss Köpenick

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