Berlin - Impressionen einer Metropole

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Route 6

Mit dem Bus vom Alexanderplatz zum Zoologischen Garten

Berlin, Kronprinzenpalais Die Buslinie 100 der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) ist wohl die beliebteste unter den vielen in- und ausländischen Touristen, denn links und rechts der Strecke gibt es unzählige Sehenswürdigkeiten, die nur darauf warten, bestaunt, fotografiert oder gefilmt zu werden. Dementsprechend groß ist auch der Andrang an der Haltestelle, denn ein Sitzplatz ganz vorne in dem Doppeldeckerbus ist heiß begehrt.

Ausgangspunkt für unsere Busfahrt ist die nördlich des Alexanderplatzes verlaufende Karl-Liebknecht-Straße. Hier setzt neben der Linie 100 auch die Linie 200 ein (mehr darüber in Route 4). Beide Busse starten hier, trennen sich aber in der Straße Unter den Linden. Während die Linie 200 über den Potsdamer Platz fährt, fährt die Linie 100 durch das Regierungsviertel. An ihrer Endstation Zoologischer Garten, treffen beide Linie wieder aufeinander.

Zur linken Seite erhebt sich der Berliner Fernsehturm. ein paar Meter von ihm entfernt wartet die Marienkirche auf den Berlinbesucher. In ihrer Nachbarschaft liegt der Neptunbrunnen und einige Meter dahinter das Rote Rathaus. Leider ist im Sommer durch das Laubwerk der Bäume die Sicht verdeckt, aber der Rathausturm lugt dennoch hinter den Bäumen hervor.
Nun erreichen wir die Kreuzung der Spandauer Straße. Auf der linken Seite zeigen sich in der Ferne die Doppeltürme der Nikolaikirche, Mittelpunkt des im 1987 zur 700-Jahr-Feier Berlins aus der Taufe gehobenen Nikolaiviertels.
Rechts führt die Spandauer Straße zum Hackeschen Markt.

Im Eckhaus in der Karl-Liebknecht-Straße 5, ist das sogenannte DomAquarée untergebracht. Hier wartet das Sealife auf die Besucher, ein ca. 1800m² großes Glasbecken mit rund 4000 Wassertieren. Das Highlight aber ist der AquaDom, mit seinen 25 Metern Höhe und seinen 11,5 Metern Durchmesser, das größte zylindrische Salzwasseraquarium der Welt. Der Clou ist der gläserne Aufzug inmitten dieser Säule.

Kurz vor dem Berliner Dom überqueren wir zum ersten Mal die Spree. Hier, an der Spreepromenade, wartet das 2006 eröffnete DDR-Museum auf Besucher. Gegenüber dem Berliner Dom liegt der Schloßplatz. Hier stand früher das Berliner Stadtschloss, Sitz der Hohenzollern.
Zwischen Berliner Dom und dem angrenzenden Lustgarten erkennt man in die Alte Nationalgalerie.
Am Kopf des Lustgartens thront das von Karl Friedrich Schinkel entworfene und im Jahr 1830 eröffnete Alte Museum. Hier sind Kunstwerke des griechischen und römischen Altertums zu bewundern.

Bevor uns die Schlossbrücke zum zweiten Mal über die Spree bringt, sehen wir auf der linken Seite die sogenannte Humboldt-Box, ein temporäres Informationszentrum, das während der Bauphase des Humboldt-Forums die Besucher sowohl über den Verlauf der Bauarbeiten als auch über dessen künftige Nutzung auf dem Laufenden hält.
Daneben, in einigen Metern Entfernung, fällt ein sehr markantes Gebäude ins Auge, die Friedrichswerdersche Kirche, die in den Jahren 1824-1830 von Karl Friedrich Schinkel erbaut wurde und heutzutage als Schinkel-Museum dient.

Nun sind wir in der Straße Unter den Linden angekommen, wo sich eine Sehenswürdigkeit an die andere reiht.
Im ehemaligen Zeughaus auf der rechten Seite ist heute das Deutsche Historische Museum untergebracht mit über 8000 Exponaten aus 2390 Jahren deutscher Geschichte.
Ihm gegenüber steht das rekonstruierte Kommandantenhaus, das Kronprinzen- und das Prinzessinnenpalais und die Deutsche Staatsoper, errichtet im 18. Jahrhundertvon Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff und die ebenfalls von Knobelsdorff erbaute St. Hedwigskathedrale am Bebelplatz. Dort, am Bebelplatz, steht auch die ehemalige Königliche Bibliothek.
Ihr gegenüber steht die von Karl Friedrich Schinkel entworfene Neue Wache, die Zentrale Gedenkstätte der Bundesrepublik Deutschland für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft.
Daneben befindet sich die heutige Humboldt-Universität.

Am Ende des sogenannten Lindenforums sehen wird das von Christian Daniel Rauch entworfene Reiterstandbild von Friedrich dem Großen.
Dahinter sehen wir auf der rechten Seite die Alte Staatsbiblothek und auf der linken Seite, mehrere hundert Meter weiter, die Botschaft der Russischen Föderation in Deutschland.

Bevor die ca. 1,5 Kilometer lange Flaniermeile in den Pariser Platz mit dem Hotel Adlon, der Akademie der Künste, dem Max-Liebermann-Haus und den Botschaften Frankreichs und der Vereinigten Staaten von Amerika einmündet, biegt der Bus nach rechts in die Wilhelmstraße ein und dann links in die Dorotheenstraße.
Diese mündet in die Scheidemannstraße und führt vorbei an dem Reichstagsgebäude und seiner begehbaren gläsernen Dachkuppel. Früher bildeten sich vor dieser Touristenattraktion endlos scheinende Besucherschlangen, die oft lange auf Einlass warten mussten. Seitdem auf Grund neuer Sicherheitsvorkehrungen spontane Besichtigungen nicht mehr möglich sind, gehören solche Bilder der Vergangenheit an.

Hinter dem Reichstagsgebäude lugt das Paul-Löbe-Haus hervor und in der Ferne kann man das an der Spree gelegene Elisabeth-Lüders-Haus erkennen. Auch die Schweizer Botschaft und das Bundeskanzleramt zeigen sich den Besuchern.
Die sich nun anschließende John-Foster-Dulles-Allee führt vorbei am Carillon, dem größten Glockenspiel Europas und dem Haus der Kulturen der Welt mit seinem "Large Divided Oval Butterfly" des britischen Bildhauers Henry Moore.
Die Straße führt uns an der Spree entlang, bis der Bus in den Spreeweg einbiegt und direkt vor dem Schloss Bellevue eine Haltestelle anfährt. Vor uns liegt nun die Siegessäule am Großen Stern.
Danach geht es von der Hofjägerallee in die Klingelhöferstraße, vorbei an den Nordischen Botschaften (Dänemark, Finnland, Island, Norwegen, Schweden) und den Botschaften von Mexiko, Bahrain, Malta, Monacco und der Parteizentrale der Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU) am Lützowufer.
Danach fährt der Bus durch die Schillstraße und Kurfürstenstraße. Am Olaf Palme Platz liegt das Aquarium und danach das Elefantentor, der Nebeneingang des Berliner Zoos.
Auf der linken Seite der sich nun anschließenden Hardenbergstraße liegen das Europacenter, der Europabrunnen und der Breitscheidplatz mit der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche. Auf der Höhe des neu erbauten 32-stöckigen Waldorf-Astoria liegt die Entstation, der Zoologische Garten und der Bahnhof Zoologischer Garten.

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