Route 5
Stadtführung vom Alexanderplatz zum Checkpoint Charlie
Wir treffen uns auf dem
Alexanderplatz, der seit 1805 den Namen von Zar Alexander I trägt.
Wohl kaum ein anderer Platz in Berlin hat sooft und so grundlegend sein Gesicht verändert wie er. Er wurde mehrmals zerstört und neu aufgebaut, er war Viehmarkt, Messe-und Marktplatz, Exerzier- und Paradeplatz und er war einer der Schauplätze während der Märzrevolution 1848.
Während des Zweiten Weltkrieges zerstört, wurde er danach um ein Vielfaches vergrößert und nach dem Vorbild des Roten Platzes in Moskau zum zentralen Kundgebungsort für politische Großveranstaltungen.
Gegenüber dem
Roten Rathaus liegt das Nikolaiviertel, die Wiege Berlins mit der markanten doppeltürmigen
Nikolaikirche, die um das Jahr 1200 errichtet wurde und somit zu den ältesten noch erhaltenen Bauwerken Berlins gehört.
Der rund 3 Hektar große Gendarmenmarkt, inmitten der Friedrichstadt gelegen, zählt zu den schönsten Plätzen der Stadt. Er wurde im 17. Jahrhundert nach dem Vorbild der römischen Piazza del Popolo angelegt. Das von
Karl Friedrich Schinkel erbaute
Konzerthaus wird umrahmt vom
Deutschen und vom
Französischen Dom mit ihren markanten Kuppeltürmen.
Seinen Namen erhielt der Platz nach den Stallungen des Kürassierregiments der "Gens d'armes", die hier angesiedelt waren.
Am
Checkpoint Charlie, einer der bekanntesten innerstädtischen Grenzübergänge während des Kalten Krieges, endet unser Spaziergang.
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