Route 4
Stadtführung vom Alexanderplatz zum Kulturforum
Wir treffen uns auf dem
Alexanderplatz, einem der bedeutendsten Verkehrsknotenpunkte der Stadt.
Das Klosterviertel ist auf das Engste verwoben mit der Geschichte Alt-Berlins. Es entstand in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts und hat seinen Namen von dem Franziskanerkloster, das im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt und anschließend abgerissen wurde. Heute zeugen nur noch die Ruinen der Klosterkirche vom Glanz vergangener Tage.
In diesem Viertel befand sich auch der erste Sitz der brandenburgischen Markgrafen.
Ein Stück der mittelalterlichen Stadtmauer hat die Zeiten überdauert und erlaubt heute einen kleinen Einblick in eine ferne Vergangenheit.
Ende des 17. Jahrhunderts wurde die
Parochialkirche errichtet, die erste reformierte Kirche der Stadt.
Der Molkenmarkt ist der älteste Markt Berlins.
Berlin hat knapp 200 Kilometer Wasserwege und mehr als 900 Brücken. "Berlin ist aus dem Kahn gebaut", heißt es daher und die Fischerinsel ist hierfür ein anschauliches Beispiel. Einst gehörte die Insel zu Cölln und war Wohnort für Fischer und Schiffer.
Leider hatte die Fischerinsel ein ähnliches Schicksal wie das Klosterviertel: die alte Bausubstanz, die den Zweiten Weltkrieg überlebt hatte, fiel größtenteils den Abrissarbeiten der Nachkriegsjahre zum Opfer.
Nach diesem Streifzug durch die alte Geschichte wenden wir uns dann der jüngsten Geschichte zu: wir besuchen die
Topographie des Terrors und das
Holocaust-Denkmal.
Unser Spaziergang endet am Kulturforum mit der
Matthäuskirche und der
Philharmonie.
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