Route 3
Stadtführung durch die Spandauer Vorstadt
Unser Rundgang beginnt auf dem
Alexanderplatz und führt uns zum Lustgarten und dem
Berliner Dom, der ehemaligen Hofkirche der
Hohenzollern.
Die Museumsinsel gehört seit 1999 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Das
Alte Museum mit seiner Antikensammlung wurde 1828 nach Plänen von
Karl Friedrich Schinkel fertiggestellt.
Sowohl die
Alte Nationalgalerie als auch das
Neue Museum entstanden nach Plänen von
Friedrich August Stüler.
Das
Pergamonmuseum wurde von Alfred Messel in den Jahren 1910-1930 errichtet. Zu den bekanntesten Exponaten zählen der Pergamonaltar, das Markttor von Milet, das Ischtar-Tor und die Prozessionsstraße von Babylon sowie die Mschatta-Fassade.
Das
Bodemuseum wurde von Ernst Ihne erbaut und im Jahre 1904 eröffnet. Es beherbergt die Skulpturensammlung und das Museum für Byzantinische Kunst
sowie das Münzkabinett.
Von hier ist es nur noch ein Katzensprung bis zu den
Hackeschen Höfen, Deutschlands größtem, geschlossenem Hofareal in der Spandauer Vorstadt, unweit vom Scheunenviertel, einst Zentrum jüdischen Lebens.
In den Höfen befinden sich u.a. die als Museum dienende ehemalige Blindenwerkstatt Otto Weidt und die Gedenkstätte "Stille Helden", die jenen Menschen gewidmet ist, die während der Nazi-Diktatur politisch Verfolgten halfen.
Auch die
Neue Synagoge kann auf eine bewegte Vergangenheit zurückblicken. Das rund 140 Jahre alte jüdische Gotteshaus gehört wohl zu den schönsten Gebäuden Berlins. Nur wenige Meter davon entfernt liegen die Heckmann-Höfe und das 1881 erbaute Postfuhramt.
Hier endet unser Spaziergang.
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