Berlin - Impressionen einer Metropole

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Route 2

Mit dem Bus vom Ostbahnhof zum Hauptbahnhof

Berlin, Checkpoint Charlie Die Buslinie 147 der BVG setzt ein am Ostbahnhof im Berliner Bezirk Mitte, der 1842 eröffnet wurde und heute der drittgrößte Bahnhof der Stadt ist.
Zunächst fahren wir den Bethaniendamm in Kreuzberg an. Hier verlief einst der Luisenstädtische Kanal, der die Spree mit dem Landwehrkanal verband und während der Teilung der Stadt die Grenze zwischen Ost- und Westberlin bildete.

Die nächste Haltestelle liegt in der Adalbertstraße, die früher durch die Berliner Mauer in einer Sackgasse endete.
Über den Heinrich-Heine-Platz geht es weiter zum U Bahnhof Märkisches Museum. Hier steht das 1908 nach Plänen des Stadtbaurats Ludwig Hoffmann entworfene Museum, das die Geschichte Berlins und Brandenburgs anschaulich erzählt.
Die nächste Haltestelle ist die an der südlichen Spitze der Spreeinsel gelegene Fischerinsel. Berlin hat knapp 200 Kilometer Wasserwege und mehr als 900 Brücken. "Berlin ist aus dem Kahn gebaut", heißt es daher und die Fischerinsel ist hierfür ein anschauliches Beispiel. Einst gehörte die Insel zu Cölln und war Wohnort für Fischer und Schiffer.
Dem Zweiten Weltkrieg fielen die meisten Gebäude zum Opfer, aber auch die alte Bausubstanz, die den Zweiten Weltkrieg überlebt hatte, fiel größtenteils den Abrissarbeiten der Nachkriegsjahre zum Opfer.

Nach der Haltestelle Neumannsgasse geht es zum Werderscher Markt, wo sich die Friedrichswerderscher Kirche - heute als Schinkelmusem genutzt - und das Auswärtige Amt befinden.
Danach fährt der Bus in die Französische Straße, noble Adresse des Kaufhauses Galeries Lafayette und der Promi-Gaststätte Borchardt.

Danach fährt der Bus in die 3,5 Kilometer lange Friedrichstraße, einer der Touristenmagneten Berlins. Hier befinden sich der ehemalige innerstädtische Grenzübergang Checkpoint Charlie, die Kultureinrichtung "Das Russische Haus", die neu erbaute Upper Eastside, das Denkmal "Trains to Life, Trains to Death", der Admiralspalast, das Kabarett "Die Distel", der Tränenpalast, das Spreedreieck. die Weidendammer Brücke und der Friedrichstadtpalast.

Auch das Deutsche Theater, das 1850 als Friedrich-Wilhelmstädtisches Theater eröffnet wurde, liegt auf der Strecke der Buslinie 147.
"Charité-Campus Mitte" heißt die Bushaltestelle der Charité, der größten Universitätsklinik Europas.

Die vorletzte Haltestelle ist der Invalidenpark, eine ehemalige Gartennanlage zur Versorgung des Invalidenhauses für Kranke und Kriegsversehrte mit Lebensmitteln. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde die Anbaufläche von Peter Joseph Lenné zum Park umgestaltet.
Zu Ehren von Kaiserin Augusta wurde hier von 1891 bis 1895 die Gnadenkirche erbaut. Das im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigte Gotteshaus wurde 1967 abgetragen
Am Ende der Busstrecke liegt der im Mai 2006 fertiggestellte Hauptbahnhof, der größte Kreuzungsbahnhof Europas.

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