Rahnsdorf
Rahnsdorf besteht aus den Ortsteilen Alt-Rahnsdorf, Neu-Venedig, Hessenwinkel und Wilhelmshagen und ist der östlichste Teil des Berliner Bezirks
Treptow-
Köpenick.
Gegründet wurde das einstige Fischerdorf "Radenstorf" zwischen Müggelspree und Müggelsee im 14. Jahrhundert. Urkundliche Erwähnung findet der Ort zum ersten Mal 1375 im Landbuch Kaiser Karl IV.
Nach einer schweren Brandkatastrophe im Jahr 1872, der das gesamte Dorf zum Opfer gefallen war, wurde Rahnsdorf in den Folgejahren wieder neu aufgebaut.
Die alte Dorfkirche wurde auf den Überresten ihrer Grundmauern neu errichtet.
Ende des 19. Jahrhunderts entstanden die Villenviertel Hessenwinkel und Wilhelmshagen.
1910 wurde die evangelische Waldkapelle in Hessenwinkel eingeweiht, 1911 die evangelische Taborkirche in Wilhelmshagen.
1913 wurde das heute unter Denkmalschutz stehende Strandbad Müggelsee eingeweiht.
1920 wurde Rahnsdorf ein Ortsteil von Köpenick.
1926 entstand an der Müggelspree Neu-Venedig.
Seit einem Jahrhundert gehört Rahnsdorf zu den beliebtesten Naherholungsgebieten der Berliner.
Heute zählt Rahnsdorf rund 9000 Einwohner.
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