Der schon von weitem sichtbare rote Backsteinturm mit dem markanten Walmdach lässt nicht unbedingt auf ein Museum schließen. Das Bauensemble, verschiedenen architektonischen Vorbildern der Mark Brandenburg entlehnt, scheint auf den ersten Blick unterschiedlichen Stilepochen zu entstammen und zu einem neuen Ganzen zusammengewürfelt.
Das Konzept Ludwig Hoffmanns (er entwarf u.a. auch das
Alte Stadthaus und war nach dem Tod Messels für die Bauausführung des
Pergamonmuseums verantwortlich) zielte darauf ab, nicht nur das Innere des Museums auf die Exponate abzustimmen - so wie es schon
Friedrich August Stüler bei der Planung des
Neuen Museums getan hatte - sondern auch schon von Außen sichtbar zu machen.
Während des Zweiten Weltkrieges wurde das Gebäude teilweise zerstört.
Nach der Teilung der Stadt bekam das in Ostberlin gelegene Märkische Museum einen Ableger im ehemaligen Kammergericht in Berlin-Kreuzberg.
Nach der Wende wurde das Märkische Museum aufwändig saniert und es bietet heute in über 50 Räumen Einblick in die Geschichte Berlins und Brandenburgs. Es zeigt sowohl prähistorische Grabungsfunde wie auch Zeugnisse aus dem Mittelalter bis hin in die Neuzeit.
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