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St. Matthäuskirche
"Geheimratsviertels", das kurz vor Ende des Zweiten Welkrieges in Schutt und Asche gelegt wurde.
Dennoch wirkt die alte Kirche inmitten der modernen Bebauung keinesfalls als architektonischer Fremdkörper. Sie wirkt zeitlos, ja, fast schon modern.

Das sogenannte Geheimratsviertel entstand bis Mitte des 18. Jahrhunderts und war nur gut betuchten Berlinern vorbehalten.
Am 27. Januar 1844 genehmigte König Friedrich Wilhelm IV den Bau der Kirche.

Stüler schuf eine der oberitalienischen Romanik entlehnte Kirche mit drei Schiffen, von dem jedes Schiff einen eigenen Giebel besitzt, ein eigenes Satteldach und eine eigene Apsis.

Der Untergang des Wohnviertels begann schon unter den Nazis, denn es stand ihren Plänen zur Errichtung der "Welthauptstadt Germania" im Wege. Eine Reihe von Häusern war ihnen schon zum Opfer gefallen, den Rest erledigte dann der Zweite Weltkrieg.
Auch die Kirche wurde durch den Krieg stark in Mitleidenschaft gezogen und von 1956 bis 1960 wiederaufgebaut.

Noch heute dient das Gotteshaus seinem ursprünglichen Zweck, aber es wird inzwischen auch für kulturelle Veranstaltungen genutzt.

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St. Matthäuskirche

In unmittelbarer Nachbarschaft zur Philharmonie und der Neuen Nationalgalerie steht die von August Stüler entworfene und am 17. Mai 1846 eingeweihte St. Matthäuskirche. Sie ist die letzte Zeugin des ehemaligen

Berlin, Matthäuskirche

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