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St. Marienkirche
Wegen des Baus des Fernsehturmes wurden die umstehenden Häuser abgerissen, die Straßenzüge eingeebnet und durch eine Parkanlage ersetzt.
Die Kirche, in der auch Martin Luther einst predigte, ist nach der Nikolaikirche die zweitälteste Kirche Berlins.
Im Laufe der Jahrhunderte erfuhr sie einige grundlegende bauliche Veränderungen. Der Turm des Gotteshauses stammt aus dem 15 Jahrhundert, während sein kupferner Aufsatz von Carl Gotthard Langhans, dem Erbauer des Brandenburger Tores geschaffen wurde.

Die St.-Marienkirche beherbergt rund 90 Kunstwerke. Darunter befinden sich die Schutzmantelmadonna und eines der bedeutendsten mittelalterlichen Schätze Berlins, das Totentanzfresko, das vermutlich um das Pestjahr 1484 entstanden sein dürfte.
Neben dem Bronzeguß-Taufbecken aus dem Jahre 1437 erhielt die Kirche 1703 eine von Andreas Schlüter entworfene Marmorkanzel.

Neben dem Hauptportal steht ein steinernes Sühnekreuz aus dem Jahre 1325, das an die Ermordung des Propstes Nikolaus von Bernau durch Berliner Bürger erinnert.
Dieser Mord hatte dramatische Folgen, denn Berlin war fortan mit einem Bann belegt, der über 20 Jahre andauern sollte.

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St.-Marienkirche

Die St. Marienkirche ist einer der wenigen noch verbliebenen Zeugen des mittelalterlichen Berlins. Erbaut wurde sie in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts und war einst Mittelpunkt im dicht besiedelten Marienviertel.

Berlin, St. Marienkirche

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