Das spätklassizistische Palais diente den
Hohenzollern aber nicht nur als Stadtwohnung sondern war mitunter auch ständiger Wohnsitz, wie beispielsweise für
Friedrich Wilhelm III und seine Gemahlin
Luise.
Hier wohnte auch vorübergehend
Johann Gottfried Schadow, als er die "Prinzessinnengruppe" schuf.
Karl Friedrich Schinkel, der zuvor einige Zimmer im Palais gestaltet hatte, übernahm auch die Planung für die Verbindung zum benachbarten Prinzessinnenpalais, das die drei Töchter von Friedrich Wilhelm III bewohnten.
Ende 1850 baute Heinrich Strack das Palais für den späteren Kaiser
Friedrich III um.
Am 27. Januar 1859 erblickte hier
Kaiser Wilhelm II das Licht der Welt.
Nach der Abdankung des Kaisers im Jahre 1918 gehörte das Gebäude bis 1939 zur
Nationalgalerie und war das weltweit erste Museum für zeitgenössische Kunst.
Das im Zweiten Weltkrieg völlig zerstörte Gebäude wurde Ende 1960 wieder aufgebaut und als Gästehaus für Staatsbesuche der DDR genutzt.
Am 31. August 1990 wurde im Kronprinzenpalais der Einigungsvertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik unterzeichnet.
Heute finden im Kronprinzenpalais Ausstellungen und Veranstaltungen statt.
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Kronprinzen-, Prinzessinnenpalais
Das Kronprinzenpalais, einst errichtet als Privathaus für einen Hofbeamten, wurde im Jahre 1733 von Philipp Gerlach zum Stadtpalais für den Kronprinzen und späteren König
Friedrich II umgebaut.