In den Jahren 1800-1802 erbaute
Carl Gotthard Langhans an derselben Stelle ein größeres Theater mit 2000 Sitzplätzen, das wegen seiner Form im Volksmund auch "Koffer" genannt wurde.
Nachdem 1817 das neue Nationaltheater bis auf die Grundmauern abgebrannt war, wurde
Karl Friedrich Schinkel mit dem Bau eines neuen Theaters beauftragt.
Er schuf einen klassizistischen Bau und integrierte in ihm die Reste des Langhansschen Theaters. Den Mittelteil des Gebäudes gestaltete er mit einer vorgelagerten ionischen Säulenhalle.
Die plastische Ausgestaltung übernahmen Christian Friedrich Tieck und
Christian Daniel Rauch.
1821 wurde das nunmehr als "Königliches Schauspielhaus" bezeichnete Gebäude eingeweiht.
Zwischen 1903 und 1904 erfolgte eine neobarocke Umgestaltung des Zuschauerraums.
Das Gebäude wurde im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt, aber erst ab 1979 restauriert. Während man sich bei der Rekonstruktion der Fassade eng an den Plänen Schinkels hielt, mussten die Innenräume völlig neu gestaltet werden, da man den Bau künftig als Konzerthaus nutzen wollte. Es entstand ein Konzertsaal mit 1600 Plätzen, ein Kleiner Konzertsaal mit 400 Plätzen, ein Musikklub mit 80 Plätzen und ein Orchesterprobensaal.
Seit seiner Wiedereröffnung dient es als Konzerthaus und seit 1994 trägt es den Namen
"Konzerthaus Berlin".
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Konzerthaus am Gendarmenmarkt
Die Ursprünge des heutigen Konzerthauses gehen auf
Friedrich dem Großen zurück, der an dieser Stelle zwischen 1774 und 1776 ein kleines französisches Theater errichten ließ.