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Daniel Itzig

Daniel Itzig

Daniel Itzig, Hoffaktor und einer der bedeutendsten preußischen Bankiers, wurde am 18.3.1723 in Berlin geboren und starb am 17.5.1799 in Potsdam.

Itzig begann seine berufliche Karriere als Lieferant der königlichen Münze.
Sein größtes Vermögen erlangte er während des Siebenjährigen Krieges (1756–1763) durch mehrere von Friedrich II veranlasste Münzverschlechterungen, die dem König die Finanzierung des Krieges ermöglichten.
Sein Vermögen legte Itzig in Immobilien und in zahlreichen Wirtschaftsunternehmen an.

Friedrich Wilhelm II machte Itzig zu seinem Privatbankier und gewährte Itzig die volle Staatsbürgerschaft, was ihm und seiner Familie die rechtliche Gleichstellung mit den christlichen Bürgern sicherte.
Durch seinen großen Einfluss bei Hofe war Daniel Itzig ein überaus wichtiger Interessensvertreter der jüdischen Bevölkerung und konnte so in seiner Eigenschaft als Vorsteher der Jüdischen Gemeinde Berlin zur Verbesserung der Situation der Juden beitragen. Er beteiligte sich an der Gründung einer Schule für Kinder mittelloser Eltern.

Obwohl Itzig in der jüdischen Tradition stark verwurzelt war, ließ er seinen 15 Kindern eine weltoffene Erziehung angedeihen, wozu auch Künsterziehung und die Unterweisung in den Wissenschaften gehörten.
Sowohl der Komponist Wilhelm Friedemann Bach als auch der Philosoph Moses Mendelssohn gehörten zu den Hauslehrern.

Seine letzte Ruhe fand Daniel Itzig auf dem Alten jüdischen Friedhof in der Großen Hamburger Straße.

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