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Holocaust-Denkmal
Die Kosten für das in den Jahren 2003 bis 2005 errichtete Stelenfeld sowie das darunter liegende Informations- und Dokumentationszentrum betrugen fast 28 Millionen Euro.

Auf einer gewellten Fläche von der Größe zweier Fußballfelder wurden 2711 innen hohle und unterschiedlich hohe Betonquader parallel zueinander aufgestellt. Die kleinsten Stelen verlaufen ebenerdig, die größten Stelen sind fast fünf Meter hoch, aber unabhängig von ihrer Höhe, verfügen alle Stelen über denselben Grundriss.
Die Gänge zwischen den Stelen sind knapp einen Meter breit.

Um eine einfachere Entfernung von Schmierereien zu gewährleisten, wurden die Stelen mit einem speziellen Graffitischutz der Firma Degussa überzogen.
Als jedoch aufgedeckt wurde, dass ein Tochterunternehmen der Firma Degussa während der NS-Zeit das Giftgas Zyklon B herstellte, mit dem Millionen Juden in den Konzentrationslagern ermordet wurden, sorgte dies bei vielen für Irritationen, Empörung und Verärgerung und spaltete das Kuratorium der Stiftung ebenso wie die jüdische Gemeinde.
Für zusätzliche Aufregung sorgte Eisenman, als er sich wiederholt kritisch über die Haltung des Fördervereins äiußerte.
Nun wurden Stimmen laut, die eine Ablösung des Architekten verlangten.
Andererseits pädierte der Schriftsteller Rafael Seligmann im Magazin "Stern" für das endgültige Aus dieses Mahnmals, da es drohe, "die deutsch-jüdischen Versöhnungsbemühungen eines halben Jahrhunderts zunichte zu machen".

Nach einem dreiwöchigen Baustopp gingen die Arbeiten an den Stelen unter Beteiligung der Firma Degussa weiter.

Initiator des Denkmals war der Förderkreis "Denkmal für die ermordeten Juden Europas" unter Führung der Publizistin Lea Rosh und dem Historiker Eberhard Jäckel. Während der Förderkreis im Mai 2010 sein 20-jähriges Jubiläum beging, besteht das Mahnmal erst seit fünf Jahren, was daran liegt, dass zwischen der Idee zur Errichtung eines solchen Denkmals und der Verwirklichung eine lange Wegstrecke zu gehen war, denn es gab viele Widerstände.

Bereits sieben Monate nach der Eröffnung des Mahnmals offenbarten sich die ersten Bauschäden, denn auf Grund undichter Stellen eines Schachtes drang Regenwasser in den unterirdischen Ausstellungsbereich ein.
2007 traten in vielen der Betonstelen die ersten Risse auf und auch 2010 müssen Risse mit Kunstharz-Injektionen beseitigt werden.

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Berlin, Holocaust-Mahnmal

Holocaust-Denkmal

Das Denkmal für die ermordeten Juden Europas zwischen Brandenburger Tor und Potsdamer Platz wurde nach dem Entwurf des US-amerikanischen Architekten Peter Eisenman errichtet.
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