Der Martin-Gropius-Bau liegt im Berliner Ortsteil
Kreuzberg, an der Grenze zu Berlin-
Mitte und befand sich während der Zeit der Berliner Mauer direkt an der Sektorengrenze.
Das im Renaissance-Stil errichtete Gebäude verfügt über einen großen Lichthof sowie Mosaiken und Terracotta-Reliefs, die an der mit Ziegeln verkleideten Außenfassade angebracht wurden.
Zwischen den beiden Weltkriegen befanden sich hier das Museum für Vor- und Frühgeschichte und die Ostasiatische Kunstsammlung.
In den 1970-er Jahren wurde das Gebäude umfangreich saniert und auf Betreiben von Walter Gropius unter Denkmalschutz gestellt.
Ende 1990 wurde das Gebäude einer erneuten Sanierung unterzogen.
Seither finden jährlich bis zu 20 Ausstellungen im Martin-Gropius-Bau statt. Die Themen sind breit gefächert und reichen von Kunst und Fotografie bis zu Archäologie und Kulturgeschichte.
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