Einst war es im Besitz des Generalmarinedirektors Benjamin Raule, der nach dem Tod seines Gönners und Förderers, dem
Großen Kurfürsten, in Ungnade fiel, inhaftiert wurde und sein gesamtes Vermögen verlor.
Zunächst gelangte das Schloss in den Besitz von Markgraf Albrecht Friedrich von Brandenburg-Schwedt, der es vergrößern ließ.
Danach übernahm es Prinz August Ferdinand von Preußen, ein Bruder
Friedrich des Großen.
Anfang des 19. Jahrhunderts gelangte das Schloss in den Besitz der Familie von Treskow, die das Anwesen landwirtschaftlich nutzte und 1821 Peter Joseph Lenné mit der Gestaltung einer Gartenanlage beauftragte.
Nach dem Zweiten Weltkrieg, den das Schloss relativ unbeschadet überstanden hatte, wurde es in den 1955 gegründeten Tierpark Friedrichsfelde integriert, nachdem die ursprünglichen Pläne, dieses Schloß abzureißen, verhindert werden konnten.
Heute wird in den restaurierten Räumen des Schlosses bildende und angewandte Kunst ausgestellt, die einen tiefen Einblick in die Wohnkultur vergangener Epochen erlaubt.
Des Weiteren wird das Schloss für Konzerte, kulturelle Veranstaltungen und wissenschaftliche Tagungen genutzt.
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