Elisabeth Henriette von Hessen-Kassel
Elisabeth Henriette von Hessen-Kassel wurde am 18. November 1661 in Kassel geboren und starb am 7. Juli 1683 in Cölln.
Sie war eine Tochter des Landgrafen Wilhelm VI (1629-1663) und seiner Gattin Hedwig Sophie von Brandenburg (1623-1683), eine Schwester des
Großen Kurfürsten.
Am 13. August 1679 heiratete Elisabeth Henriette im
Berliner Schloss ihren Cousin und späteren König
Friedrich I in Preußen (1657-1713), den sie schon aus Kindertagen kannte. Es war eine Liebesheirat.
Das Domizil des Paares war
Schloss Köpenick, das von 1677 bis 1681 nach Plänen von Rutger von Langerfeld umgebaut wurde.
Am 29. September 1680 wurde Luise Dorothea Sophie geboren, das einzige Kind, das aus dieser Ehe hervorging. Luise wurde im Jahre 1700 die Gemahlin von Friedrich von Hessen, dem späteren König von Schweden. Auch sie starb wie ihre Mutter in jungen Jahren.
Drei Jahre nach der Geburt ihrer Tochter erlag Elisabeth Henriette nach vierjähriger glücklicher Ehe den Pocken. Sie wurde nur 21 Jahre alt.
Ihre letzte Ruhe fand sie in der Gruft der
Hohenzollern im
Berliner Dom.
Der vom Tod seiner geliebten Frau schwer getroffene Friedrich beschuldigte die verhasste Stiefmutter
Dorothea, Elisabeth Henriette vergiftet zu haben. Eine vom Vater eingesetzte Untersuchungskommission
kam allerdings zu dem Ergebnis, dass Friedrichs Gemahlin den Pocken zum Opfer gefallen war.
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