Die East Side Gallery ist die längste dauerhafte Open-Air-Galerie der Welt und steht unter Denkmalschutz.
Rund 181 Künstler aus 21 Nationen waren im Jahr 1990 an dieser Aktion beteiligt.
Nachdem viele der Bilder verwitterten, die Mauer bröckelte und die Eisenträger rosteten, wurde eine nachhaltige Beseitigung der durch Regen, Frost, Graffiti und Straßenverkehr entstandenen Schäden notwendig. Rund 2,5 Millionen Euro aus Lottoeinnahmen und der EU standen dafür zur Verfügung.
Auf Verlangen der US-amerikanischen Anschutz Entertainment Group, die die Mehrzweck-Veranstaltungshalle O2World baute, wurde ein rund 45 Meter breiter Durchgang durch die Hinterlandmauer gebrochen.
Nachdem schon im Jahre 2000 Sanierungsarbeiten stattgefunden hatten, wurde im Jahre 2008 eine erneute Sanierung der East Side Gallery notwendig.
Der Einladung zur Wiederherstellung ihrer Bilder folgten nicht alle Künstler und dies aus unterschiedlichen Motiven. Die einen sahen ihr Urheberrecht verletzt, weil ihre Werke eigenmächtig und ohne ihr Einverständnis von der Mauer entfernt worden waren, die anderen sahen die Aufwandsentschädigung von gerade einmal 3000 Euro plus Verpflegungskostenpauschale als viel zu gering an und dann gab es Künstler, die in der heutigen East Side Gallery ein "Disneyland für Touristen" sahen. Also ist es auch
nicht verwunderlich, dass von den ehemals 115 Künstlern nur 74 dem Aufruf folgten, ihre Bilder ein zweites Mal an der Mauer aufzutragen.
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East-Side-Gallery
Die East Side Gallery, nahe der
Oberbaumbrücke, ist ein rund 1,3 km langes Stück der Hinterlandmauer, die einst
Friedrichshain von
Kreuzberg und Ostberlin von Westberlin trennte.