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Auguste Viktoria von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Augustenburg

Auguste Viktoria von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Augustenburg

Prinzessin Auguste Viktoria von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Augustenburg wurde am 22. Oktober 1858 in Dolzig, Niederlausitz geboren und starb am 11. April 1921 im Haus Doorn in den Niederlanden.
Durch die Heirat mit Wilhelm II aus dem Hause Hohenzollern wurde sie deutsche Kaiserin und Königin von Preußen.
Auguste Viktoria war eine Tochter von Herzog Friedrich VIII zu Schleswig-Holstein-Sonderburg-Augustenburg (1829-1880) und dessen Ehefrau Prinzessin Adelheid zu Hohenlohe-Langenburg (1835-1900).

Am 27. Februar 1881 heiratete sie im Berliner Schloss den Kronprinzen Wilhelm, den Sohn des Kronprinzen Friedrich (1831-1888) und dessen Gemahlin Victoria (1840-1901). Es war eine Liebesheirat.
Das Paar bekam sieben Kinder.

Nach dem Tod seines Vaters, Friedrich III, wurde Wilhelm II am 15.6.1888 deutscher Kaiser und Auguste Viktoria deutsche Kaiserin.

Auguste Viktoria profilierte sich schnell zur liebevollen und treusorgenden Landesmutter. Wie schon zuvor Kaiserin Augusta, die Gemahlin von Wilhelm I, hatte Auguste Viktoria u.a. auch die Schirmherrschaft über das Deutsche Rote Kreuz und den Vaterländischen Frauenverein, der sich um die Pflege und Hilfe für im Kriege Verwundete kümmerte. Des Weiteren nahm sie sich der ärmeren Schichten ihres Landes an, besonders jungen Mädchen und Säuglingen.

Eine ganze Reihe evangelischer Kirchenbauten sind auf Auguste Viktoria zurückzuführen, so beispielsweise die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche. Rund vier Millionen Goldmark wurden vom Kaiserhaus für Kirchenbauten aufgewendet.
Während des Ersten Weltkrieges war die Kaiserin in mehreren karitativen Einrichtungen tätig.

Nach der Abdankung ihres Gatten folgte sie ihm ins Exil in die Niederlande, wo sie durch die traumatischen Ereignisse schwer gezeichnet - die Vertreibung aus der geliebten Heimat und der Selbstmord ihres jüngsten Sohnes Joachim - erkrankte und im April des Jahres 1921 verstarb.

Unter großer Anteilnahme der Bevölkerung wurde Auguste Viktoria, die letzte deutsche Kaiserin, im Schlosspark Sanssouci in Potsdam bestattet. Ihrem ins Exil verbannten Gatten wurde die Teilnahme an der Trauerzeremonie nicht gestattet.

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