Das fast 90 Meter lange Gebäude mit seinen achtzehn kannelierten ionischen Sandsteinsäulen und der Rotunde wurde in Anlehnung an das römische Pantheon erbaut.
Über den achtzehn Säulen thronen achtzehn steinerne Adler und über die gesamte Vorderfront der Vorhalle erstreckt sich die Inschrift:
"FRIDERICUS GUILELMUS III STUDIO ANTIQUITATIS OMNIGENIAE ET ARTIUM LIBERALIUM MUSEUM CONSTITUIT MDCCCXXVIII"
("Friedrich Wilhelm III hat dieses Museum für das Studium aller Arten Altertümer und der freien Künste gestiftet 1828").
Auf der Freitreppe stehen zwei Reiterstandbilder, von denen eines, die "Kämpfende Amazone" von August Kiss stammt und das andere "Löwenkämpfer" von Albert Wolff, der es nach einem Entwurf von Christian Daniel Rauch anfertigte.
Die schweren Kriegsschäden wurden bis 1966 beseitigt. Allerdings ging der sich über die gesamte Vorhalle erstreckende Freskenzyklus von Karl Friedrich Schinkel für immer verloren.
Seit 1998 beherbergt das Alte Museum die Antikensammlung, in der Kunstwerke des griechischen und römischen Altertums gezeigt werden.
Seit 1999 steht das Museum als Ensemble der Museumsinsel auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes.
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