Sie ist damit eine der bedeutendsten Universalbibliotheken der Welt.
Gegründet wurde die "Churfürstliche Bibliothek" im Jahre 1661 von Kurfürst
Friedrich Wilhelm . Nach Erlangung der Königskrone im Jahre 1701 ließ
Friedrich I die Bibliothek in "Königliche Bibliothek" umbenennen.
Untergebracht war sie bis 1780 im
Berliner Stadtschloss und bis 1914 in der "Kommode" am Opernplatz. Dieses im Jahre 1780 nach Plänen von Georg Christian Unger erbaute Gebäude beherbergt heute die Juristische Fakultät der
Humboldt-Universität zu Berlin.
Nach der Abdankung von Kaiser
Wilhelm II im Jahre 1918 wurde aus der Königlichen Bibliothek schließlich die "Preußische Staatsbibliothek".
Infolge des Zweiten Weltkrieges wurde die Bibliothek nicht nur schwer beschädigt sondern sie verlor auch einen großen Teil ihres Bestandes, der sich bis heute in Russland befindet.
Die Teilung der Stadt ging mit der Teilung der Bibliotheksbestände einher.
1978 wurde am Kulturforum nach Plänen des Erbauers der
Philharmonie, Hans Scharoun, die "Neue Staatsbibliothek" errichtet.
Die Sammlung ist auch heute noch in beiden Häusern untergebracht.
Wegen des unaufhörlich anwachsenden Bestandes wird zur Zeit in Berlin-
Köpenick im Ortsteil Friedrichshagen ein weiteres Speichermagazin gebaut. Es wird voraussichtlich im Jahre 2011 fertiggestellt sein und 12 Millionen Büchern Platz bieten können.
Die Staatsbibliothek unter den Linden ist im Moment die grösste Kulturbaustelle der Stadt. Die Kosten sind höher als die für das
Neue Museum (ca 50 Millionen Euro jährlich). Nach Fertigstellung im Jahre 2013 werden die Bauarbeiten 500 Millionen Euro verschlungen haben.
Im Archiv des katastrophensicheren Kellers befinden sich u.a. Beethovens Fünfte und Neunte.
Die Bibliothek gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe.
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