Albrecht Achilles von Brandenburg
Albrecht Achilles von Brandenburg aus dem Hause
Hohenzollern wurde am 9. November 1414 in Tangermünde geboren und starb am 11. März 1486 in Frankfurt am Main. Er war der drittälteste Sohn von
Friedrich I
(1371-1440) und
Elisabeth von Bayern-Landhut (1383-1442)
.
Nach der Abdankung seines Bruders
Friedrich II (1413-1471), der keinen männlichen Nachfolger aufzuweisen hatte, wurde Albrecht im Jahre 1470 Kurfürst von Brandenburg. Zuvor waren schon die Fürstentümer Nürnberg und Ansbach an ihn gefallen.
Albrecht Achilles war ein enger Vertrauter und Ratgeber des Königs und setzte sich - wenn auch nicht immer ganz selbstlos - für die Interessen des Reiches ein. Diese Dienste machten ihn zum Obersten Hauptmann in Schlesien und Reichshauptmann gegen Burgund.
Im Jahre 1472 gelang es ihm, den Krieg mit Pommern zu beenden.
1473 verfasste Albrecht Achilles die Constitutio Achillea, durch die er testamentarisch die künftige Erbfolge der Hohenzollern und die Unteilbarkeit der Mark festlegte.
Im selben Jahr dankte Albrecht Achilles zu Gunsten seines Sohnes
Johann Cicero ab.
Albrecht Achilles war zweimal verheiratet.
Im Jahre 1445 ehelichte er
Margarete von Baden (1431-1457). Aus dieser Verbindung gingen sechs Kinder hervor, von denen aber nur vier das Erwachsenenalter erreichten.
1458 heiratete er
Anna von Sachsen (1437-1512). Mit ihr zeugte er dreizehn Kinder.
Obwohl bereits schwer erkrankt, nahm Albrecht Achilles 1486 am Reichstag zu Frankfurt am Main teil. Im Verlauf dieses Reichstages erlag er seinem Leiden.
Seine letzte Ruhe fand Albrecht Achilles, wie schon zuvor sein Bruder und Vorgänger, in der Klosterkirche zu Heilsbronn.
zurück zur Liste
Seitenanfang